Sachlich. Bürgernah. Jung.

Bei der Podiumsdiskussion am 20.08.2025 des Vereins Junge Ratsmitglieder (Jurats) stand eine zentrale Frage im Raum: Wie gelingt es, junge Menschen für Politik und Ratsarbeit zu begeistern? Rund 100 Gäste verfolgten die Debatte im Begegnungszentrum Druckerei.
Während viele über Nachwuchsprobleme und Listenaufstellungen sprachen, konnte Andreas Korff (BBO) mit klaren und greifbaren Antworten überzeugen:
- Generationswechsel gelingt nur gemeinsam: Korff erinnerte daran, dass die BBO mit der jungen Kompass-Initiative fusionierte. „Die BBO stand vor der Frage, wie es weitergeht. Durch den Zusammenschluss haben wir einen echten Neustart geschafft.“ Heute ist die Hälfte der BBO-Kandidatinnen und -Kandidaten zwischen 20 und 40 Jahre alt.
- Familienfreundliche Politik durch digitale Öffnung: Mit dem Vorschlag, Ratssitzungen künftig auch zu streamen, brachte Korff eine konkrete Idee ein, wie Politik zugänglicher werden kann. „Gerade junge Eltern oder beruflich stark eingebundene Menschen haben selten die Möglichkeit, abends im Rathaus zu sitzen. Politik muss auch von zu Hause aus erlebbar sein.“
- Mehr Frauen, mehr Vielfalt: Auf den Hinweis, dass Kommunalpolitik noch immer von „alten weißen Männern“ dominiert wird, verwies Korff auf die eigene Liste: Mehr als die Hälfte der Kandidierenden sind Frauen. Damit zeigt die BBO, dass Vielfalt nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Realität ist.
Jüngster Kandidat, trotzdem erfahren
Mit 43 Jahren ist Andreas Korff der jüngste Bürgermeisterkandidat dieser Wahl. Gleichzeitig bringt er mehr Rats- und Ausschusserfahrung mit als alle anderen Bewerber zusammen. Diese Kombination aus Jugend und Erfahrung verschafft ihm eine besondere Position: nah an den Themen junger Menschen, aber mit der nötigen Kenntnis der kommunalen Strukturen.
Bürgernähe statt Parteiphrasen
Was die Diskussion deutlich machte: Während die großen Parteien immer wieder erklären mussten, warum es so schwer ist, junge Leute für Ratsarbeit zu gewinnen, konnte Korff zeigen, dass es bei der BBO längst funktioniert. Durch den Zusammenschluss mit Kompass ist eine Liste entstanden, die sich verjüngt hat und zugleich erfahrene Köpfe einbindet.
Seine Botschaft: „Politik muss nahbar, verständlich und alltagstauglich sein. Sonst verliert sie die Bürger.“
Fazit
Die Veranstaltung der Jurats war ein starkes Signal: Das Bedürfnis nach neuer Generation, nach Offenheit und nach praktischen Lösungen ist da. Andreas Korff konnte sich dabei als der Kandidat präsentieren, der diese Themen nicht nur anspricht, sondern schon umgesetzt hat – bürgernah, sachorientiert und jung.
BBO – jung, nah dran, Bad Oeynhausen im Blick.

